Arbeitserlaubnis


Arbeitserlaubnis für Ausländer – so sieht das Ausländerrecht aus

Deutschland ist dabei, ein Zuwanderungsland zu werden, und immer mehr Ausländer wollen in Deutschland einer Arbeit nachgehen. Hier stellt sich die Frage, unter welchen Voraussetzungen ein Ausländer auch in Deutschland arbeiten darf. Das kann pauschal nicht beantwortet werden. Eine Arbeitserlaubnis ist grundsätzlich von der Art des Aufenthaltstitels und von der Staatszugehörigkeit abhängig. Wird sie erteilt, umfasst sie die Aufnahme entgeltlicher unselbstständiger wie selbstständiger Tätigkeiten.

Arbeitserlaubnis für Ausländer aus den EU-Staaten

Wer aus einem der EU-Staaten nach Deutschland zieht, benötigt laut Ausländerrecht keine gesonderte Arbeitserlaubnis.

Arbeitserlaubnis für Staatsangehörige eines Drittstaates

Der Arbeitserlaubnis für Drittstaatenangehörige muss ein Aufenthaltstitel vorausgehen. Zusätzlich bedarf es der Genehmigung der zuständigen Arbeitsagentur für Arbeit nach § 39 des Ausländergesetzes. Dieser regelt eine legale Arbeitsaufnahme durch zwischenstaatliche Vereinbarungen, über das Gesetz oder die Rechtsverordnung. Wie dies im Detail aussieht, kann beim Rechtsanwalt für Ausländerrecht in Erfahrung gebracht werden.

Die deutsche Ausländerbehörde ist für die Erteilung eines Aufenthaltstitels zuständig. Personen mit der Staatsangehörigkeit eines Drittstaates sind angehalten, diesen vor der Einreise nach Deutschland über die jeweilige Auslandsvertretung zu beantragen. Ausnahmen gelten für Staatsangehörige Australiens, Israels, Japans, Kanadas, der Republik Koreas sowie Neuseelands und der USA. Diese Staatsangehörigen können einen Aufenthaltstitel auch nach der Einreise nach Deutschland beim zuständigen Ausländeramt beantragen.

Zu beachten ist, dass eine Arbeitsaufnahme nicht ohne rechtskräftigen Aufenthaltstitel und auch nicht ohne Arbeitserlaubnis erfolgen darf. Der Rechtsanwalt für Ausländerrecht kann zur Arbeitserlaubniserteilung auf juristischer Ebene für das Recht der Personen eintreten, die aus Drittstaaten nach Deutschland einreisen möchten.

Arbeitserlaubnis für Ausländer aus Drittstaaten mit Wohnsitz in Deutschland

Eine Arbeitserlaubniserteilung für Staatsangehörige aus Drittstaaten, die bereits in Deutschland leben, wird überwiegend über die Beschäftigungsverfahrensordnung geregelt. Auch hier ist die Art des Aufenthaltstitels relevant für die Erteilung von Arbeitserlaubnissen. So müssen zum Beispiel Asylanten andere Voraussetzungen für eine zulässige Arbeitsaufnahme erfüllen als beispielsweise Ausländer, die mit einem deutschen Staatsangehörigen verheiratet sind.

Für den Aufenthaltstitel und für die Arbeitserlaubniserteilung ist das Ausländeramt der Stadt oder Kommune zuständig, in der der Ausländer seinen Wohnsitz hat.

Über die individuellen Voraussetzungen informiert der Rechtsanwalt für Ausländerrecht. Auf Wunsch übernimmt er die Interessenvertretung von Ausländern zur Erteilung einer Arbeitserlaubnis in Deutschland.

Visum mit Arbeitserlaubnis

Wer wegen einer Arbeitsaufnahme von außerhalb der EU nach Deutschland einreisen möchte, benötigt ein sogenanntes Arbeitsvisum. Dieses ist über die deutsche Auslandsvertretung im jeweiligen Heimatland des Antragstellers zu beantragen. Da eine exakte Bearbeitungsdauer nicht vorausgesagt werden kann und verschiedene Unterlagen eingereicht werden müssen, empfiehlt es sich, den Visumsantrag mit Arbeitserlaubnis rechtzeitig vor dem beabsichtigten Einreisedatum nach Deutschland zu stellen.

Beschleunigt werden kann das Verfahren durch den Rechtsanwalt für Ausländerrecht. Über ihn ist auch explizit zu erfahren, welche Dokumente für ein Arbeitsvisum erforderlich sind und welche Kriterien erfüllt werden müssen.

Arbeitserlaubnis für ausländische Studenten

Wer ein Studentenvisum besitzt, erhält automatisch eine Arbeitserlaubnis. Diese ist allerdings zeitlich begrenzt und erlaubt lediglich eine Teilzeitbeschäftigung. Der Zeitrahmen ist gesetzlich auf 120 Tage in Vollzeit beziehungsweise 240 Tage in Halbtagsbeschäftigung festgesetzt.

Rechtsanwalt für das Arbeitsrecht von Ausländern

Die Gesetzeslage in Bezug auf Arbeitserlaubnisse für im Ausland oder in Deutschland lebende Ausländer ist komplex und oft auch aufgrund von sprachlichen Schwierigkeiten für betroffene Ausländer nur schwer überschaubar. Zudem kann der Bearbeitungsprozess langwierig sein und der kleinste Fehler bereits die Ablehnung einer Arbeitserlaubnis zur Folge haben. Im schlimmsten Fall kann bei einer Nichtbeachtung der Gesetze und Regelungen ein Straf- beziehungsweise ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den ausländischen Antragsteller eingeleitet werden. Von einer Arbeitsaufnahme ohne entsprechender Genehmigung des Ausländeramtes oder der Agentur für Arbeit ist deshalb dringend abzuraten.

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